Germany's next Topmodel - Folge 2
Da ich am Donnerstag bei Johann König war, konnte ich Germany's next Topmodel erst mit Verspätung bei Maxdome sehen.Auch die zweite Folge fand ich mal wieder großartig, obwohl ich die Jury t-e-i-l-w-e-i-s-e etwas zu fies finde. Meiner Meinung nach wird oft auf sehr verständnisvoll getan, aber wenn's dann darauf ankommt dies auch zu sein, zeigen sich die wahren Gesichter. Vielleicht haben die auch nur zu viel DSDS geguckt und denken, dass eine Sendung nur mit fiesen Kommentaren und böser Art funktionieren kann.
Los ging die zweite Folge in der Kölner Innenstadt, wo die Mädels bei gerade mal 5°C im Bikini nicht nur vor der Jury, sondern auch vor Fans und Gaffern über einen improvisierten Catwalk laufen mussten. Die eine oder andere tat mir dabei schon Leid, da sich manche Männer sehr widerlich verhalten haben.
Alle haben es aber mehr oder weniger überstanden und nur kurze Zeit später fand ein Fotoshooting für die Setcards der Mädchen statt. Dabei konnte man schon das eine oder andere Talent erkennen. Am meisten Leid taten mir diesmal aber nicht die Mädchen, die sich vom Fotografen blöd anmachen lassen mussten, sondern der Assistent, der seine Hose und sein Hemd vor der Kamera für die Mädchen hergeben musste, deren Outfits dem Fotografen und Heidi Klum nicht gefielen. Der arme Kerl wusste gar nicht, wie ihm geschieht.
Nach diesem mehr oder weniger erfolgreichen Shooting ging es dann zu einem (gefaketen) Casting. Die jungen Damen mussten entweder Werbung für Haarspray oder Kaugummi machen, oder sie sollten sich vorstellen, ihr Freund hätte sie betrogen und sie zerstückeln nun sein Hab und Gut mit einer Kettensäge (ich habe bei diesen Szenen den Satz "Bitte nicht zu Hause nachmachen!" vermisst).
Es gab einige Überraschungen, denn von einigen Teilnehmerinnen habe ich nicht erwartet, dass sie so aus sich raus gehen können (insofern man sich nach 1 1/2 Folgen ein Bild von einem Menschen machen kann). Trotzdem finde ich es, im Gegensatz zur Jury und der Castingcrew, nicht schlimm, wenn jemand nicht so sehr aus sich herausgehen kann - auch nicht, wenn man das heute anscheinend von jedem Model erwartet. Wird jetzt also nach Einheitsbrei gesucht!?
Zuletzt wurden die Mädchen in drei Achtergruppen eingeteilt. Jede Gruppe sollte anhand ihrer eigenen Klamotten einen anderen Stil verkörpern (sportlich, elegant und casual). Natürlich mussten sie darauf achten, dass die Outfits zusammen passten. Das hat auch bei allen gut geklappt.
Trotzdem mussten natürlich wieder einige Mädchen gehen.
Wer noch dabei ist und wer nach Hause geschickt wurde, kann hier nachgelesen werden.
Labels: Germany's Next Topmodel
posted by Limpi @ 8.3.08 










